Wie wir CO₂ einsparen

Unsere Solidarische Landwirtschaft spart jedes Jahr CO₂ ein.
Der Grund ist einfach: regionaler Anbau, kurze Wege und kaum Verpackung.

Damit diese Wirkung sichtbar wird, berechnen wir unsere Einsparung jedes Jahr.

Regional statt global

Der größte Unterschied entsteht durch Transport und Logistik.

Gemüse im Supermarkt legt oft weite Strecken zurück.
Außerdem wird es gelagert, gekühlt und verpackt.

Unsere Lebensmittel

🌱 werden regional angebaut
🌱 werden direkt verteilt
🌱 brauchen keine langen Transportketten
🌱 kommen ohne aufwendige Verpackung aus

Vergleich mit durchschnittlichem Supermarkt Gemüse

Für unsere Berechnung vergleichen wir zwei Werte.

Typischer CO₂ Ausstoß pro kg Gemüse

HerkunftCO₂ pro kg
regional saisonaletwa 0,4 kg CO₂
Supermarkt Durchschnittetwa 2,0 kg CO₂

Die durchschnittliche Einsparung beträgt ungefähr

👉 1,6 kg CO₂ pro kg Gemüse

Diese Werte basieren auf Studien zu Lebensmittel Transport, Lagerung und Verpackung.

Unsere einfache Rechnung

Wir multiplizieren die erzeugte Gemüsemenge mit der durchschnittlichen Einsparung.

Beispiel

Ernte pro Jahr (geschätzt)

4000 kg Gemüse

Durchschnittliche Einsparung

1,6 kg CO₂ pro kg

Berechnung

 
4000 kg × 1,6 kg CO₂ = 6400 kg CO₂
 

👉 Ergebnis: etwa 6,4 Tonnen CO₂ Einsparung pro Jahr

Was diese Einsparung bedeutet

Zum Vergleich

6 bis 8 Tonnen CO₂ entsprechen ungefähr

🚗 etwa 40.000 bis 50.000 km Autofahrt
🌳 der jährlichen CO₂ Bindung von rund 500 Bäumen
🏠 dem durchschnittlichen Energieverbrauch eines Haushalts

Gemeinsam Wirkung erzeugen

Unsere Mitglieder ermöglichen diese Form der Landwirtschaft.

Durch solidarische Finanzierung können wir

🌱 regional anbauen
🌱 saisonal ernten
🌱 Transportwege reduzieren
🌱 Verpackung vermeiden

So entsteht nicht nur gutes Gemüse, sondern auch ein messbarer Beitrag zum Klimaschutz.

 

Aber natürlich ist die CO₂ – Einsparung nur ein Teil der Erfolgsfaktoren unserer SoLaWi.
Sie verbindet Menschen mit dem Boden, der sie ernährt. Man weiß wieder, wo das Essen wächst und wer es mit Sorgfalt angebaut hat. Aus anonymen Lebensmitteln wird eine echte Beziehung zum Hof und zur Natur.

Gleichzeitig entsteht Gemeinschaft. Menschen teilen Ernte, Verantwortung und Freude. Und ganz nebenbei wächst auf den Feldern Vielfalt statt Monokultur und auf den Tellern wieder echtes, frisches Essen. 🥕🌾

Nach oben scrollen